Diary #01 · Fiktion als Führungsfrage. Vertrauen und die Kosten von Kontrolle

Was sind die blinden Flecken, die entstehen, wenn Organisationen unter Druck geraten?

07.09.2026

Diary #01 · Fiktion als Führungsfrage. Vertrauen und die Kosten von Kontrolle

Was sind die blinden Flecken, die entstehen, wenn Organisationen unter Druck geraten?

07.09.2026

Meine These: Die stärksten Organisationen laufen nicht auf reinen Fakten, sondern auf einer ehrlichen, gemeinsam getragenen Geschichte – und auf eingebauten Mechanismen, sich selbst zu korrigieren, bevor Druck und blinde Flecken teuer werden.

Darum geht’s:

  • Warum Veränderung eher über eine echte Geschichte gelingt als über nackte Fakten – und wo die Grenze zur Manipulation verläuft

  • Mein „Magneto”-Beispiel: wie ich einen unausgesprochenen Spitznamen in einer Führungsrunde bewusst enttabuisiere

  • Warum Kontrolle in Unternehmen so gut wie nie eingepreist wird – und wie daraus Zynismus entsteht

  • Das IKEA-Prinzip „Wir sind sparsam, nicht geizig” als Beispiel für Freiheit durch klare Begrenzung

  • Warum eigener Schmerz den Blick für den Schmerz anderer verstellt – und was das für Entscheidungen unter Druck bedeutet

  • Freiheit versus Planung: warum ich Selbstkorrekturmechanismen für die eigentliche unternehmerische Aufgabe halte

Kurze Antwort: Wer nur auf Fakten und Kontrolle setzt, baut sich blinde Flecken und Zynismus ein. Wer Geschichten ernst nimmt und Selbstkorrektur einplant, bleibt entscheidungsfähig, wenn es wirklich drauf ankommt.

🔗 Quelle: The Ezra Klein Show (The New York Times) mit Yuval Noah Harari, Mai 2026

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