Meine These: Heldennarrative motivieren einzelne Höchstleister, blenden aber aus, wie stark unser Verhalten durch das System um uns herum geprägt wird – und Organisationen, die nur noch Helden feiern, verlieren den Blick fürs Ganze.
Darum geht’s:
Warum Heldengeschichten durch Individualisierung und Social Media gesellschaftlich immer präsenter werden
Das Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsentwicklung und Systemkraft
Warum Höchstleister aus meiner Erfahrung am liebsten mit anderen Höchstleistern arbeiten
Vom „Helden” zum „Könner”: ein Reframing, das in Organisationen mehr Sinn ergibt
Warum ehrliches Feedback zu unterschiedlicher Leistung für mich eine Form von Wertschätzung ist
Kurze Antwort: Nicht jeder muss ein Held sein. Aber jede Organisation profitiert davon, Leistungsunterschiede offen und ohne Moralkeule besprechbar zu machen.



