Endlich weniger Missverständnisse

Wer Erwartungen nicht am Anfang kläret, gefährdet die Zusammenarbeit

23.01.2026

Als ich mit einem GF sprach, wurde mir bewusst: Ohne präzise Rollenklarheit riskiert er nicht nur seine Effektivität, sondern auch seinen Einfluss im Unternehmen.

Er hatte eine zentrale Positionen als Bereichsleiter neu besetzt. Beide Seiten fühlten sich gut vorbereitet und klar.

Dann stellte ich Fragen.

Was darf der BL genau entscheiden? Was nicht? Was muss der BL sich freigeben lassen? Was passiert, wenn er sich nicht an die Vereinbarung hält? Was passiert, wenn Sie sich nicht an die Vereinbarungen halten? Wer entscheidet, was gestrichen wird, wenn es zu viel Aufgaben für die vorhandenen Ressourcen gibt?

Die Klarheit löste sich auf.

In Organisationen mit Hierarchien geht es immer auch um Macht. Macht bedeutet Entscheidungen treffen. Also muss sehr präzise geklärt werden, wer welche Entscheidungen treffen darf und welche nicht. In den meisten Organisationen sind Rollenerwartungen nicht geklärt und nicht schriftlich festgehalten. Wer macht schon das, was im Arbeitsvertrag steht?

Die aufwendige Klärung der gegenseitigen Erwartungen wirkt, gerade am Anfang, spießig. Kleinkariert. Sie dämpft die Euphorie der neuen Rolle.

Aber er ist die Voraussetzung für konstruktive Zusammenarbeit.

Meine Empfehlung: Führen Sie am Anfang die unangenehmen Gespräche. Stellen Sie sich die Frage, was passiert, wenn sich jemand nicht an die Vereinbarung hält. Verschriftlichen Sie die gegenseitigen Erwartungen. Entwickeln Sie einen Prozess, bei dem Sie sich alle drei bis sechs Monate gemeinsam anschauen, ob die Realität mit der Beschreibung übereinstimmt.

Das schützt vor Missverständnissen, die später in Dysfunktionalitäten münden.

Wie klären Sie Rollen und Entscheidungsbefugnisse in Ihren Organisationen?

Ein Gespräch verschafft uns beiden die Klarheit, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Dafür reichen 20 Minuten, nur Sie und ich.

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